Seminararbeit

Definition und Klassifikation der Begriffswelt um CSCW, Workgroup Computing, Groupware, Workflow Management


Inhaltsangabe (abstract in English)
Diese Seminararbeit stellt eine kurze Übersicht über die wesentlichen Teilgebiete des Forschungszweiges Computer Supported Cooperative Work (computerunterstütze Teamarbeit) dar. Dabei werden zunächst Definitionen der Begriffe CSCW, Groupware, Workgroup Computing und Workflow Management zusammengetragen, aus denen der Autor eine eigene ableitet. Anschließend werden wichtige Vokablen aus den einzelnen Teilgebieten benannt und erklärt. Die Arbeit schließt mit Klassifkationsvorschlägen verschiedener Autoren für die bei CSCW eingesetzten Techniken.
Aufgrund ihres begrenzten Umfanges kann die Seminararbeit nur einen Einstieg in das weite Feld um CSCW bieten.


Vorgelegt dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften - Fachbereichsfach Wirtschaftsinformatik - der Universität Gesamthochschule Essen


Dieses Seminar wurde von Dominik Stein unter der Betreuung von Herrn Körner am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik für Produktionsunternehmen - Professor Adelsberger erstellt und am 8.12.96 fertiggestellt. (andere Seminararbeiten)
Die Seminararbeit kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: AWi_Seminarverzeichnis.pdf (7kB), AWi_Seminar.pdf (302kB)
Hinweis: Einige Quellenangaben habe ich direkt aus anderen Quellen übernommen. Auf dieses "Doppelreferenzieren" wurde im Originaldokument durch Fußnoten hingewiesen. Die Fußnoten ließen sich jedoch nicht sinnvoll ins HTML-Format überführen und fehlen deshalb.
Nachträgliche Überarbeitungen sind so hervorgehoben.
Die Folien zu dem zu diesem Seminar gehörigen Vortrag sind ebenfalls im Internet abgelegt.
Auch die Folien können als PDF-Datei heruntergeladen werden: AWi_Seminarfolien.pdf (1.148kB)

Und hier ist eine kleine Liste mit Links zu mit CSCW, Groupware, Workgroup Computing und Workflow Management verwandten Internetseiten.

Ich weiß zwar nicht, ob es sich bei der ganzen Sache nur um einen gelungenen Marketing-Gig handelt, aber diese Seite ist von einer Maschine (!) zu einer der 50 representativsten Seiten zum Thema "Computer-Supported Collaborative Work Topic" gewählt worden. Verantwortlich dafür: Links2Go Key Resource


[Author]

Los geht's !


Seminar

Definition and Classification of terms around CSCW, Workgroup Computing, Groupware, Workflow Management

Abstract (Inhaltsangabe in deutsch)
This seminar working out is an short introduction into the most essential fields of research in Computer Supported Cooperative Work. After several definitions for the terms CSCW, Groupware, Workgoup Computing and Workflow Management are quoted the author derives an own one. Now the most important vocabulary from the particular fields are named and explained. The work finishes with classification-suggestions of several authors for the techniques used at CSCW.
This paper only can give an way into the wide range of CSCW. There is no English translation availabel at the moment.


reached in to the Department of Business Administration, Economis and Information Systems - Department of Information Systems - Comprehensive University of Essen


This seminar was finished on 12/08/96 by Dominik Stein at the department of Information Systems for Producing Industries - Professor Adelsberger. My advisor was Mr. Körner. (other topics in this seminar)
You can download the seminar as PDF-File: AWi_ListOfContent.pdf (7kB), AWi_Seminar.pdf (302kB)
Note: Some quotas I took from other sources than the original. Those "double-quotas" werde marked in the paper working-out. There was no acceptable way to transform these foot notes to HTML-format so they are missing.
Correction made after approval by my advisor are highlighted like this .
Part of this seminar was a speech about the same topic (based on the paper working out). You'll find the slides here.
You can download the slides as PDF-File as well: AWi_Slides.pdf (1.148kB)

Now got to a short list of links to internet sites realted to CSCW, Groupware, Workgroup Computing and Workflow Management.

Well, I do not know, if this is just an excellent marketing gig, but this site has been selected (by a machine!) to be a Key Ressource in the "Computer-Supported Collaborative Work Topic". The price was awarded by Links2Go Key Resource


[Author]

Los geht's ! (in German ;-)


Universität Gesamthochschule Essen

Allgemeine Wirtschaftsinformatik


Seminararbeit

Definition und Klassifikation der Begriffswelt um CSCW, Workgroup Computing, Groupware, Workflow Management



Vorgelegt dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Gesamthochschule Essen


von Stein, Dominik
xxxxxxxxxxxxxstraße xxxxxx
45xxx Essen

Matrikelnummer xxxxxxx

abgegeben am: 9.12.1996, Wintersemester 96/97
Erstguatchter:
Zweitgutachter:

Studiensemester: 5. Studiensemester
Vorraussichtlicher Studienabschluss: Wintersemester 97/98

Inhaltsverzeichnis


I. Inhaltsverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

III. Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung

2 Die Begriffe CSCW, Groupware, Workflow Management und Workgroup Computing und ihre Abgrenzung zueinander

3 Die Begriffswelt um CSCW, Groupware, Workflow Management bzw. Workgroup Computing

4 Ansätze der Klassifikation von CSCW-Technologien

Fazit

IV. Literaturverzeichnis


Abbildungsverzeichnis

Abbildung 2.1 Spezielle Definitionen von CSCW

Abbildung 2.2 Spezielle Definitionen von Groupware [vgl. Bor95, S.12]

Abbildung 2.3 Überschneidungen der Begriffe Groupware, Workgroup Computing und Workflow Management

Abbildung 3.1 Stufen der Teamarbeit als Kommunikationsvorgänge über technische Hilfsmittel und unter dem Einfluß der Umwelt [vgl. Wag95, S.23]

Abbildung 3.2 Typen der Interaktion [vgl. Has94, S.19; Woi91, S.12]

Abbildung 4.1 Raum-Zeit-Diagramm [Wag95, S.74]

Abbildung 4.2 Klassifikationen von Groupware (1 von 2) [vgl. Bor95, S.19, S.20ff]


Abkürzungsverzeichnis

CSCW Computer Supported Cooperative Work
EDI Electronic Document Interchange
EMR Electronic Meeting Room
EMS Electronic Meeting System
GCSS Group Communication Support System
GDSS Group Decision Support System
PC Personal Computer

Einführung

'Globalisierung' und 'Informationszeitalter' - zwei Topthemen, die seit einiger Zeit in Wirtschaft, Politik und Presse kursieren und unsere Welt verändern.

Durch die Erschließung neuer Märkte und die Suche nach kostengünstigen Produktionsstätten verteilen sich die Unternehmensbereiche einer Firma in der ganzen Welt. Dabei müssen die verteilten Organisationseinheiten aufeinander abgestimmt werden können [vgl. Pet93, S.21]. Die heutige Kommunikationstechnologie ermöglicht es, zu jeder Zeit und an jedem Ort mit Mitarbeitern zu kommunizieren und sie zu koordinieren.

Arbeitnehmer müssen eine kaum noch zu bewältigende Informationsflut verarbeiten [vgl. Hil93, S.129]. Komplexer werdende Aufgaben [vgl. Pet93, S. 24] und immer kürzere Reaktionszeiten [vgl. Bor95, S.2] verändern die Organisationsform von Unternehmen hin zu flexiblen, weitgehend autonomen und schnellen Teams [vgl. Col95, S.4; Bor95, S.2; Pet93, S.23, S.25;]. Durch die heutige Informationstechnologie können komplexe Aufgaben erfaßbar gemacht werden und Teams zur richtigen Zeit mit den nötigen Informationen ver sorgt werden. Die elektronische Datenverarbeitung hat sich zum Informationsmanagement gewandelt [vgl. Nas93, S.20].

Kommunikations-, Koordinations- und Kooperationsunterstützung bei der gemeinsamen Arbeit und Informationsmanagement sind die zentralen Aspekte von 'Groupware' und 'CSCW'. Zwei Topthemen der heutigen Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die Begriffsbildungen im Zusammenhang mit Groupware und CSCW haben in den letzten Jahren unkontrolliert zugenommen, so daß es für die folgenden Begriffe keine umfassende, allgemein anerkannte Definition gibt [vgl. Bor95, S.6, S.12; Col95, S.4f; Wag95, S.2] . Die Definitionen unterscheiden im Detaillierungsgrad bzw. im Schwerpunkt, der von jedem Autor in seinem Spezialgebiet gesetzt wird.

Diese Arbeit soll zunächst die Begriffswelt um CSCW und Groupware erläutern und sie schließlich klassifizieren. Es wird versucht, die gängigsten unter den zahlreichen Begriffsbestimmungen zusammenzufassen.


Die Begriffe CSCW, Groupware, Workflow Management und Workgroup Computing und ihre Abgrenzung zueinander

Der Begriff CSCW

Im Zusammenhang mit CSCW ("Computer Supported Cooperative Work") erforschen Wissenschaftler aus den verschiedensten Disziplinen die kooperative Arbeit in Organisationen und deren Unterstützung durch die Technik. Durch die Multidisziplinarität entstehen Kon flikte zwischen Begriffsdefinitionen sowie Meinungsverschiedenheiten über die Forschungsinhalte bzw. -schwerpunkte [vgl. Lub95, S.28]. Große Unklarheit besteht, welche Elemente kooperative Arbeit bzw. Gruppenarbeit ausmachen und wie sie unterstützt werden können [vgl. BaS95, S.5].

CSCW sucht also noch seine Abgrenzung zu anderen Forschungsgebieten. Einige Autoren sehen CSCW deshalb zur Zeit als Paradigma an [vgl. Has94, S.17; HRS91] oder fragen, ob es wirklich notwendig ist, CSCW genau zu definieren [vgl. BaS95, S.3].

Eine allgemeine Definition von CSCW ist:

Unter CSCW wird ein interdisziplinäres Forschungsgebiet aus Informatik, Soziologie, Psychologie, Arbeits- und Organisationswissenschaften, Anthropologie, Ethnographie, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaften, u.a. verstanden, das sich mit Gruppenarbeit und die Gruppenarbeit unterstützender Informations- und Kommunikationstechnologie befaßt [vgl. Gre91, S.1f; Bor95, S.7; Has94, S.17]. Wobei der Terminus CSCW als Schlagwort anzusehen ist und ihm keine besondere Bedeutung zukommt [vgl. BaS95, S.3f] .

Aus dem Spektrum der unzähligen Aspekte sollen hier die

beispielhaft erwähnt werden.


Greif 1988
[Gre88]
CSCW is an "identifiable research field focused on the role of the computer in group work."
Bannon et al. 1988
[in Gre91, S.2]
"We believe that for the moment the name CSCW simply serves as a useful forum for a variety of researchers with different backgrounds and techniques to discuss their work, and allows for the cross-fertilization of ideas, for the fostering of multidisciplin ary perspectives on the field that is essential if we are to produce applications that really are usefull."
Greenberg 1991
[Gre91, S.1]
"CSCW is the specific discipline that motivates and validates groupware desing. It is the study and theory of how people work together, and how the computer and related technologies affect group behaviour."
Hasenkamp 1994
[vgl. Has94, S.15f]
Es können drei eng zusammenhängende CSCW-Forschungsbereiche unterschieden werden:
  1. die Entwicklung eines Verständnisses der Zusammenarbeit und Koordination
  2. Entwicklung von Konzepten und Werkzeugen für die Unterstützung arbeitsteiliger Prozesse
  3. Bewertung dieser Konzepte und Werkzeuge.
Bornschein-Grass 1995
[Bor95 S.7]
"CSCW ist das Forschungsfeld, das sich ganz allgemein mit der Rolle der Informations- und Kommunikationstechnologie im Rahmen kooperativer Arbeit beschäftigt, indes Groupware die beforschte Technik bezeichnet."

Abbildung 2.1 Spezielle Definitionen von CSCW

Der Begriff Groupware

Der Groupwarebegriff ist weit stärker umstritten als der Begriff CSCW. Die Auffassungen, was zur Groupware gehört und wozu sie dient, gehen weit auseinander. Unklarheiten, was Groupware von anderen Produkten abgrenzt, gibt es bezüglich den Komponenten eines Informations- und K ommunikationssystems, der Art der zu unterstützenden Gruppenarbeit sowie die Größe der zu unterstützenden Organisationseinheit, den Unterstützungsfunktionen und deren Umfang sowie wirtschaftlichen und organisatorischen Zielsetzungen [vgl. Bor95 S.12ff].

Groupware besteht nicht nur aus Software, sondern umfaßt auch Hardware [vgl. Bor95, S.13]. Außerdem hat der Einsatz von Groupware Auswirkungen auf die Infrastruktur und Organisation [vgl. Bor95, S.14f]. Weiter entsteht die Frage, was zur Gruppenarbeit geh ört. So fordern Kraut, Egido und Galegher [vgl. KEG88], daß neben der zielgerichteten bzw. aufgabenbezogenen Zusammenarbeit [vgl. Bor95 S.13] Groupware auch beiläufige, soziale Interaktion unterstützen muß, da dies ein wichtiger Faktor des Arbeitsablaufes darstellt. Die Art und der Umfang der Unterstützungsfunktionen von Groupware ist derzeit durch die Möglichkeiten der Technologie und der Softwaremodellierung begrenzt, jedoch sollte jede Art von Interaktion zwischen Gruppenmitglieder unterstützt werden [v gl. Bor95, S.13]. Ziel von Groupware ist eine humane Gestaltung der informations- und kommunikationstechnologischen Unterstützung [vgl. Bor95, S.14] und dadurch die Steigerung der Effizienz und Produktivität [vgl. Bor95] sowie Flexibilität und Geschwindig keit.

Eine allgemeine Definition von Groupware:

Die praktische Umsetzung der im CSCW-Forschungsgebiet gewonnen Erkenntnisse in ein Informations- und Kommunikationssystem, das die Teamarbeit unterstützt, wird als Groupware bezeichnet. Einflußfaktoren [urspr.: Komponenten] von Groupware sind Mensch, Aufgabe, Organisation und Technik [vgl. Bor95, S.9; BoS95, S.98f].

In Anbetracht der uneinheitlichen Definitionen [vgl. Col95, S.5] stellt die Frage, ob eine Definition von Groupware wirklich wichtig ist.

P. & T. Johnson-Lenz 1978
[Col95, S.4]
"An intentional group process plus software to support them."
D. Engelbart 1988
[Col95, S.4]
"A co-evolving human-tool system"
Johansen 1988
[Joh88, S.1]
"... a generic term for specialised computer aids that are designed for the use of collaborative work groups. Typically, these groups are small, project-oriented teams that have important tasks and tight deadlines. Groupware can incolve software, hardware, services, and/or group process support."
Greenberg 1991
[Gre91, S.1]
"Groupware is software that supports and augments group work. It is a technically-oriented label meant to differentiate "group-oriented" products, explicitly designed to assist gorups of people working together, from "single-use" products that help people pursue only their isolated tasks."
Opper/Fersko-Weiss 1991
[OFe91, S.4]
"Groupware is any information system designed to enable groups to work togehter electronically."
Wilson 1991
[Wil91, S.26]
"Groupware is a generic term for specialised computer aids that are designed for the use of collaborative work groups."
Lewe/Krcmar 1991
[LKr91, S.1]
"Mit CSCW wird das Forschungsgebiet bezeichnet, das sich ganz allgemein mit der Rolle von Informations- und Kommunikationstechnologien bei der Gruppenarbeit beschäftigt, während Groupware die beforschte Technologie selbst bezeichnet."
Oberquelle 1991
[Obe91, S.5]
"Groupware ist Mehrbenutzer-Software, die zur Unterstützung von kooperativer Arbeit entworfen und genutzt wird und die es erlaubt, Information und (sonstige) Materialien auf elektronischem Wege zwischen den Mitgleidern einer Gruppe koordiniert auszutausche n oder gemeinsame Materialien in gemeinsamen Speicher zu kooridiniern."
Finke 1992
[Fin92, S.25]
"... handelt es sich bei Groupwaresystem um Softwareprodukte, die es Arbeitsgruppen ermöglichen, effizient und effektiv im Rahmen gemeinsamer Aufgabenstellungen zusammenzuarbeiten und die gleichzeitig dazu beitragen, Informationen im Rahmen von Arbeitsproz essen besser zu erschließen und verwerten."
David Coleman 1992
[Col95, S.4]
"Computer-mediated collaboration that increases the productivity or functionality of person-toperson processes."
Petrovic 1993
[Pet93, S.6, S.7]
"Groupware ist eine gemeinschaftlich nutzbare computerbasierte Umgebung, die Workgroup Computing ermöglicht." "Workgroup Computing ist die Anwendung einer gemeinschaftlich nutzbaren computerbasierten Umgebung, die Teams bei der Erfüllung einer gemeinsamen Aufgabe unterstützt. Hierbei werden vorrangig die Koordination, das Treffen von Gruppenentscheidungen, die Kommunikation sowie das gemeinsame Bearbeiten eines Objektes unterstützt."
Nastansky 1993
[Nas93, S.6]
"Groupware stelt computerunterstützte Konzepte für die Teamarbeit bereit. Insbesondere müssen dabei, natürlich, der Arbeitsfluß und das Vorgangsmanagement in den vielfältigen Kommunikations- und Abarbeitungsinteraktionen zwischen Mitarbeiterinnen und Mitar beiter im Office-Bereich bzw. in Projektteams unterstützt werden."

Abbildung 2.2 Spezielle Definitionen von Groupware [vgl. Bor95, S.12]

Der Begriff Workgroup Computing

Der Begriff Workgroup Computing ist seltener in der Literatur zu finden als die anderen hier behandelten Termini. Es bedeutet in der Regel die praktische Anwendung von Groupware [vgl. Pet93, S.6; Nas93, S.3ff;]. Wird Workgroup Computing als Gegensatz zu Workflow Management verstanden, stellt es eine flexible informations- und kommunikationstechnologische Unterstützung einer kleineren Gruppe, die in Eigenregie unterschiedliche und überwiegend unstrukturierte Aufgaben [vgl. Has94, S.26f ] mit einer niedrigen Wiederholungsfrequenz [vgl. Teu96, S.54] bearbeitet, dar.

Der Begriff Workflow Management

[Anm.: Da der Begriff Workflow Managment ausführlich in der Vorlesung "Modellierung/Informationssysteme" von Herrn Körner am Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Produktionsunternehmen - Professor Adelsberger imWintersemesters 1996/97 behandelt wurde, ist dieses Kapitel recht knapp gehalten.]

Das Verständnis bezüglich Workflow Management ist relativ einheitlich: Die Workflow Management Coalition [siehe http://www.aiai.ed.ac.uk/WfMC/] befaßt sich damit, die Begriffsdefinitionen, die mit diesem Bereich von Groupware verbunden sind, zu vereinheitl ichen. So kann allgemein definiert werden:

Workflow Management umfaßt die Modellierung, die Simulation sowie die Ausführung und Steuerung (in zeitlicher und örtlicher Hinsicht) von Geschäftsprozessen unter Bereitstellung der jeweils benötigten Informationen und Werkzeuge [vgl. Teu96, S.42, S.50; Wag95, S.80].

Ein Geschäftsprozeß ist eine Menge von einander abhängiger Aktivitäten, die durch ein betriebswirtschaftliches Ziel sowie die Organisationsstruktur bestimmt werden [vgl. WfMC; Mar95, S.73].

Bisher werden überwiegend strukturierte Arbeitsvorgänge mit folgenden Eigenschaften [vgl. Has94, S.26f; Wag95, S.80f] automatisiert:

Jedoch fordern immer mehr Autoren, jede Art von Arbeitsvorgänge zu unterstützten [vgl. Hil93, S.132; Has94, S.26f]. Das hat zur Folge, daß Workflow Management immer mehr zur Groupware wird, die alle Dimensionen der Interaktion unterstützt.

Die Abgrenzungen zwischen CSCW, Groupware, Workgroup Computing, Workflow Management

Auf die Beziehungen bzw. die Unterschiede zwischen den Begriffen CSCW, Groupware, Workgroup Computing und Workflow Management wurden in den vorherigen Abschnitten bereits eingegangen. Die folgende Grafik soll nun die momentane Verständnissituation wiederge ben, die aus den unterschiedlichen Abgrenzungen einzelner Autoren entsteht.


Abbildung 2.3 Überschneidungen der Begriffe Groupware, Workgroup Computing und Workflow Management


Die Begriffswelt um CSCW, Groupware, Workflow Management bzw. Workgroup Computing

Die Begriffswelt um CSCW

Im Zusammenhang mit der "Selbstfindung" von CSCW müssen die Begriffe um "cooperative work" definiert werden. So sind Zweck einer Arbeitsgruppe, Interaktion und Bindung zwischen den Gruppenmitgliedern festzulegen [vgl. Bor95, S.7].

Ort und Grund der Interaktion

Die hier angeführten Definitionen sollen beispielhaft sein, um die relevanten Begriff zu erwähnen. Für eine kritische Auseinandersetzung sei an andere Stellen verwiesen [z.B. Schw95; BaS95; Lub95, S.32ff].

Eine Gruppe besteht aus zwei oder mehreren Personen, die sich kennen [vgl. McG84, S.6], die miteinander interagieren und sich gegenseitig beeinflussen [vgl. Zim92]. Eine Arbeitsgruppe ist eine Gruppe aus zwei oder mehreren Personen, die zwecks einer geme insamen Aufgabe interagieren. Ein Team schließlich stellt eine Arbeitsgruppe dar, deren Mitglieder ein gemeinsames Ziel verfolgen. Nach [vgl. Pet93, S.4f] arbeitet ein Team autonom an einer von außen gestellten Aufgabe. Schwabe und Krcmar [vgl. Schw95, S.1 28] stellen fest, daß Gruppenmitgliedern bestimmte Rollen innehaben, die sich durch Rechte, Pflichten und Zuständigkeiten manifestieren [vgl. McG84, S.249; Wis77, S.11] .

Gruppenarbeit besteht aus Gruppentätigkeit, Gruppenaufgabe und Gruppenziel, d.h. sie besteht aus den Tätigkeiten, die durch die Aufgaben bestimmt werden, die zur Erreichung des Gruppenziel notwendig sind [vgl. Teu96 S.39].

Schwabe und Krcmar [vgl. Schw95, S.130] liefern eine detailliertere Definition von Gruppenarbeit: Gruppenarbeit ist ein System aus den sechs Komponenten Arbeitsgruppe, Arbeitsmittel, Material, Produkt, Arbeitsprozeß und Arbeitsaufgabe. Dabei helfen die Ar beitsmittel der Arbeitsgruppe beim gemeinsamen Umformen des Materials zu einem Produkt. Die Arbeitsaufgabe bestimmt eine oder mehrere Systemkomponenten und den Zweck der Arbeit.

Gruppenarbeit bedient sich bestimmter Gruppenprozesse - Kommunikations-, Koordinations- und Kooperationsprozesse, die sich gegenseitig bedingen. Eine Kooperation setzt eine Koordination voraus, Koordination bedarf der Kommunikation [vgl. Teu96, S.40]. Wagn er [vgl. Wag95, S.22f] beschreibt fünf Interaktionsstufen, die technische Unterstützung erhalten und von Veränderungen der Umwelt beeinflußt werden (siehe folgende Grafik). Der Unterschied zwischen Kollaboration und Kooperation wird uneinheitlich dargestel lt [vgl. Pet93, S.5; Wag95, S.23; BoS95, S.100]. Jedoch erfordert Kooperation immer erhöhten persönlichen Einsatz der Teammitglieder. Bei Kollaboration steht das gemeinsame Ziel im Mittelpunkt.


Abbildung 3.1 Stufen der Teamarbeit als Kommunikationsvorgänge über technische Hilfsmittel und unter dem Einfluß der Umwelt [vgl. Wag95, S.23]

Dimensionen der Interaktion

Die Interaktion zwischen mehreren Personen besitzt verschiedene Dimensionen. Eine Dimension der Interaktion ist die räumlichen Verteilung der Interaktionspartner. Sind die interagierenden Personen am selben Ort, so spricht man von zentraler (face-to-face) Interaktion. Bei dezentraler (verteilter) Interaktion befinden sie sich an unterschiedlichen Orten (räumlich disloziert) [vgl. Teu96, S.41; Bor95, S. 24ff]. Daneben kann eine Unterscheidung bezüglich der Zeit unternommen werden: Synchrone (Echtzeit/real-ti me) Interaktionen finden zeitgleich statt, während asynchrone Interaktionen zeitversetzt erfolgen [vgl. Teu96, S.41, Bor95, S.24ff]. Eine weitere Einteilungsmöglichkeit richtet sich nach der Anzahl der Interaktionspartner. Die Betrachtung der Art der Inter aktion liefert eine Differenzierung in strukturierte, semi- oder teil-strukturierte und unstrukturierte Interaktion [vgl. Teu96, S.42] (siehe folgende Abbildung). Schließlich kann Interaktion explizit, d.h. durch eine gewollte Aktion ausgelöst werden oder implizit, z.B. durch die gemeinsame Bearbeitung eines Dokumentes, von statten gehen [vgl. Teu96, S.41; Woi91, S.14].

Komplexität/Vorhersehbarkeit
Informationsgehalt und Koordinationsbedarf
Interaktionspartner/-beziehung
Interaktionstyp Unterstützungsbedarf
unstrukturiert hoch / niedrig unbestimmt wechselnd, nicht festgelegt sehr hoch
semi-strukturiert mittel / mittel problemabhängig wechselnd, festgelegt hoch
strukturiert niedrig / hoch bestimmt gleichbleibend niedrig

Abbildung 3.2 Typen der Interaktion [vgl. Has94, S.19; Woi91, S.12]

Die Dimensionen der Interaktion werden von vielen Autoren als Klassifikationsansatz verwandt.

Die Begriffswelt um Groupware

Heutige Groupwaresysteme sind das Ergebnis pragmatischer Ansätze, die aus der Notwendigkeit eines verstärkten und intensiven Austausches und einer effizienten Koordination und Nutzung von vorhanden Ressourcen im Unternehmen entstanden sind [vgl. Bor95 S.18 ]. Dabei wurden in der Regel isolierte Einzelapplikationen entwickelt, die nur bestimmte Groupwarefunktionen erfüllen.

Die Begriffe sind so zahlreich und ihre Inhalte so nuancenreich, daß hier nur einige erwähnt werden können, um die Klassifikationen im nachfolgenden Kapitel nachvollziehen zu können. Sie lassen sich in die folgenden Kategorien einordnen: Kommunikations-, Koordinations- und Kooperationsunterstützung sowie Informationsmanagement.

Kommunikationsunterstützung:

Electronic Mail (System), Message Systems und dergleichen ermöglichen den asynchronen Austausch von Nachrichten zwischen einem Absender und einem oder mehreren Empfänger. Als Weiterentwicklung gibt es Systeme (z.B. Conversational Structuring [Joh88, S.33]) , die eine Teil-Strukturierung der Nachrichten vorsehen [vgl. Bor95 S.20], und dadurch eingehende Nachrichten filtern bzw. sortieren können. Computer Supported Spontaneous Interaction [Joh88, S.36] soll die Kommunikation zur Aufrechterhaltung sozialer Kont akte unterstützen. Electronic Data Interchange (EDI) [Pet93, S.22] ersetzt den Austausch von Papierdokumenten durch elektronische Dokumente via Computervernetzung.

(Computer) Conferencing (Systems) stellen gemeinsame Arbeitsbereiche zur Verfügung, in dem Nachrichten bzw. Informationen für einen bestimmten Benutzerkreis verwaltet werden [vgl. Bor95, S.22]. Mit Hypertextstrukturen kann auf verschiedene Dokumente verwi esen werden. (Electronic) Bulletin Boards, Message Systems sind Informationsbereiche ohne weiter Verwaltungsfunktionen; sie ermöglichen eine n:m-Kommunikation [vgl. Bor95, S.20].

Screen Sharing (Systems), PC-Screen-Sharing Software stellen Funktionen bereit, die Bildschirminhalte bzw. Teile davon auf anderen Bildschirmen anzeigen können. U.U. können die jeweiligen Bediener auf die Inhalte zugreifen [vgl. Bor95, S.21]. Shared Whiteb oards sind primär für die Visualisierung von Daten gedacht, unterstützen jedoch auch eventuelle Bearbeitungen [vgl. Teu96, S.46].

Computer Supported Audio/Video Teleconferences [Joh88, S.32] stellen zwischen entfernten, speziell ausgerüsteten Konferenzräumen audio-visuelle Verbindungen her. Sie bieten keine entscheidungsunterstützende Elemente.

Koordinationsunterstützung

Workflow Systems, Coordination Systems, Procedure Processing, Vorgangssteuerungssysteme (Bürovorgangssystem) modellieren und steuern das automatische Routing von Dokumenten an den zuständigen Bearbeiter und mahnen überfällige Bearbeitungen an [vgl. Bor95, S.23; Has94, S.29].

Gruppen-Terminkalender, Calender Systems, Calender Management, Terminmanagementsysteme stellen elektronische Terminkalender (z.T. auch Raum- und Gerätenutzungskalender) zur Verfügung, anhand derer Terminvereinbarungen oder Fristerinnerungen automatisiert w erden können [vgl. Bor95, S.22; Pet93, S.118]. Project Management (Systems) bieten neben Terminverwaltungsfunktionen auch Teilautomatisierung von Routineaufgaben. Sie helfen, eine Aufgabe zu planen, zu koordinieren und zu verfolgen [vgl. Bor95, S.23].

Kooperationsunterstützung

Multiuser Editors, Mehr- oder Ko-Autorensysteme, Group Authoring Software, unterstützen die synchrone und/oder asynchrone Bearbeitung gemeinsamen Materials [vgl. Bor95, S.21]. Änderungen werden abhängig vom Autor markiert [vgl. Pet93, S.100] und können lei cht rückgängig gemacht werden.

Nominal Group Technique [vgl. Van88, S.342ff], (Advanced/Electronic) Meeting Rooms, Electronic Meeting Systems (EMS), unterstützen die Ideenfindung (Electronic Brainstorming), deren Strukturierung und Bewertung, sowie verschiedene Formen der Entscheidung sfindung [vgl. Teu96, S.58]. Dabei steht ein Gemeinschaftsbildschirm (Public Screen) zur Verfügung und die Teilnehmer arbeiten mit eigenen Terminals, die untereinander vernetzt sind [vgl. Pet93, S.110]. Computer-Supported Face-To-Face Meetings [Joh88, S.25 ] finden ebenfalls in solchen Räumen statt. So können elektronische Dokumente eingebracht werden und in einen Sitzungsbericht eingebaut werden.

Group Decision Support Systems (GDSS) unterstützen direkt den Entscheidungsprozeß der Gruppe und helfen bei der Bewertung von Aspekten. Ziel ist die Reduktion der Unsicherheit [vgl. Pet93, S.111].

Informationsunterstützung

Beim Face-To-Face Facilitation Service [Joh88, S.19] wird ein Computer zur Protokollierung und Zusammenfassung einer Sitzung benutzt.

Intelligent Agents bzw. künstliche Agenten sind Systeme, die nach bestimmten Regeln quasi selbständig agieren. Sie können z.B. bestimmte Informationen suchen, Email filtern und sortieren oder Gruppensitzungen überwachen [vgl. Bor95, S.23]. Text-Filtering S oftware, Textfilter-Systeme versuchen selbständig, für den Benutzer relevante Dokumente bzw. Textstellen auf Basis seines individuellen Informationsbedarfs-Profils zu finden [vgl. Pet93, S.96].

Gruppen-Wissensbasen, Group-Memory (Management), Shared Information Space, Information Sharing stellt den Gruppenmitgliedern Daten bereit - auch zur synchronen Nutzung [vgl. Teu96, S.46; Joh88, S.34f].

Compound Documents [Nas93, S.11] enthalten neben Texten auch Zeitdaten, Tabellen, Schlüsselbegriffe sowie Grafiken.

Kombinationen

Erst die Kombination der oben genannten Funktionen lassen richtige Groupwareprodukte entstehen. So unterstützen Desktopkonferenzsysteme audio-visuelle Verbindungen bei gleichzeitiger Anwendung von Applikationen. Die Anwender können entscheiden, welche Date n sie veröffentlichen wollen und welche nicht [vgl. Pet93, S.105]. Comprehensive Team Work [Joh88, S.38] stellt alle erforderlichen Groupwarefunktionen nach Johansens funktionaler Klassifikation zur Verfügung.

Sonstige

Presentation Support Systems [Joh88, S.20] ist Software, mit der man Präsentationen erstellen kann. Elektronische Dokumentenverarbeitung [Pet93, S.95] stellen neben Funktionen der konventionellen Datenverarbeitung Archivierungsfunktionen mit Beschlagwortun g, Volltextsuche, Textfilter-Systemen und hypermediale Ansätzen bereit. Zum Schluß sei noch erwähnt, welchen Dienst ein Facilitator ausübt. Er stellt die richtigen Werkzeuge und Information zur Verfügung und leitet die Gruppe zum richtigen Umgang damit an. Er steuert den Ablauf der Sitzung [vgl. Schw95, S.46].

Die Begriffswelt um Workgroup Computing

Da Workgroup Computing die Anwendung von Groupware ist, ist seine Begriffswelt quasi identisch mit der der Groupware. Begriffe, die im Zusammenhang mit Workflow Management zu erwähnen sind, werden im folgenden Abschnitt behandelt:

Die Begriffswelt um Workflow Management

[Anm.: Da die Begriffswelt um Workflow Managment in der Vorlesung "Modellierung/Informationssysteme" von Herrn Körner am Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Produktionsunternehmen - Professor Adelsberger imWintersemesters 1996/97 behandelt wurde, ist dieses Kapitel recht knapp gehalten.]

Workflows können in Abhängigkeit von der Struktur und Häufigkeit der Aufgaben in ad-hoc-Workflows, die seltene Vorgänge ohne genaue Regeln und Strukturen [vgl. Hil93, S.132] steuern, Administration-Workflows, die zwar wiederkehrende und geregelte, aber nic ht ausreichend strukturierbare Abläufe managen, und Production-Workflows, die regelmäßige, feste Abläufe steuern, unterteilt werden [vgl. Mar95, S.77f]. Letztere werden auch als transaktionsorientierte Workflows bezeichnet [vgl. Hil93, S.132].

Eine andere Einteilung von Workflow Management Systemen nach [BoS95, S.111f] ist die folgende:

Ein formularorientiertes System modelliert den Datenfluß innerhalb einer Organisation. Die gesamte, zur Beschreibung der Kooperation notwendige Information ist in dem Dokument enthalten.

Die Modellierung der Funktionen und Abläufe innerhalb einer Organisation ist prozedurorientiert. Die kooperativen Aktivitäten der Gruppenmitglieder werden in einer Prozedurbeschreibung vorwegbestimmt und dann zu einem Vorgang zusammengefaßt.

Werden die Interaktionen zwischen den Gruppenmitgliedern sowie die daraus resultierenden Aktionen modelliert, so spricht man von konversationsorientierter Kommunikation. Zur Realisierung unterschiedlicher Interaktionsmuster werden entsprechende Nachrichten typen spezifiziert, die je nach Zustand der Interaktion geeignet angewandt werden.

Sollen komplexe Kommunikationsstrukturen innerhalb einer Organisation modelliert werden, so sind dafür kommunikationsorientierte Systeme vorgesehen. Die Kommunikationsstruktur drückt einerseits die Organisationsstruktur aus, andererseits beinhaltet sie die verschiedenen Rollen, die innerhalb der Organisation auftreten. Die Spezifikation dieser Abläufe wird im wesentlichen durch die Beschreibung der Abhängigkeiten zwischen Rollen, Nachrichtenobjekten, Regeln, und Operationen erreicht.

Komponenten eines Workflow Management Systems sind die (durch verschiedene Aktivitäten) zu erfüllenden Aufgaben, die Akteure, die nicht notwendigerweise Menschen sein müssen, die Werkzeuge, die zur Erfüllung der Aufgaben benötigt werden und benötigte Daten . Dabei sind die Werkzeug oft nicht direkter Bestandteil des Workflow Management Systems [vgl. Mar95, S.72f]. Häufig wird die Einteilung der Akteure in Gruppen mit festen Rollen empfohlen [vgl. Wag95, S.82; Mar95, S.81].

Mit einem grafischen Workflow Editor soll ein Workflow einfach und schnell dargestellt und verändert werden [vgl. Hil93, S.135]. Der Workflow Engine steuert den Fluß der Dokumente bzw. Informationen zwischen den Bearbeitern und kontrolliert den Bearbeitung sfortschritt [vgl. Mar95, S.84]. Ein Workflow Monitor zeigt den jeweils aktuellen Zustand des Workflows an [vgl. Hil93, S.134]. Der Workflow Simulator dient der Konsistenzüberprüfung [vgl. Hil93, S.135].

Der ActionWorkflow-Ansatz geht auf Winograd und Flores [vgl. WFl86] zurück. Er geht nicht nur von sequentielle Arbeitsabläufen aus, sondern ermöglicht auch Querverbindungen zwischen einzelnen Workflows, Vor- und Rückläufe, etc. nach bestimmten Regeln [vgl . Mar95, S.80]. Dieser Ansatz baut auf der Sprechakttheorie auf [siehe WFl86].


Ansätze der Klassifikation von CSCW-Technologien

Unterteilungen von Groupware aus der Literatur

Die wohl bekannteste Unterteilung geht auf Johansen [vgl. Joh88] zurück, der Groupwarewerkzeuge in einem Raum-Zeit-Diagramm dargestellt hat. Wagner [vgl. Wag95] hat von dieser eine konkretisierte Einteilung abgeleitet:

jetzt

irgendwann

hier Entscheidungsraum

gemeinsames Editieren

Zeit- & Aufgabenmanagement

Group Information Manager

irgendwo Workflow-Management

verteiltes gemeinsames Editieren

asynchrone Konferenzsysteme

EMail

Abbildung 4.1 Raum-Zeit-Diagramm [Wag95, S.74]

Johansen und Davis [vgl. Joh91, Dav87] erweitern diese Taxonomie um die Dimension any time-any place, da die Schnittstellen der Raum-Zeit-Kategorien am interessantesten sind [vgl. Rüd93, S.8].

Eine Klassifikation nach Dyson unterscheidet vom Ausgangspunkt der Kontrolle her: So bauen benutzergesteuerte Systeme auf die Eigeninitiative des Anwenders, während prozeßgesteuerte Systeme die Fertigstellung der Arbeit genau regeln. Sie können auch untern ehmensweit eingesetzt werden. Schließlich gibt es noch objektgesteuerte Groupware mit objektorientierten Ansatz, bei dem die zu erfüllende Arbeit (z.B. ein Dokument) quasi sich selbst koordiniert [vgl. Col95, S.7].

Nach Ellis u.a. [vgl. Ell91, Wil88 oder Opp88] können Groupware Systeme noch auf Anwendungsebene klassifiziert werden. Die verschiedenen Nutzungsdimensionen sind Nachrichtenübermittlung, Mehrbenutzer-Editoren, GDSS - unterstützende Systeme für Gruppenents cheidungen, Computer Konferenzen zur Überwindung von Entfernungen, intelligente Agenten für die automatische Erfüllung bestimmter Aufgaben und Koordinationssysteme zur Steuerung von Aufgabenabläufen. Diese Kategorisierung kann mit den funktionalen Klassifi kationen verglichen werden.

Daneben erwähnen Ellis, Gibbs und Rein [vgl. Ell91] jedoch auch eine rein qualitative Differenzierung danach, in wie weit die Systeme eine gemeinsame Bearbeitung einer Aufgabe oder aber die Gruppe als soziales Gefüge unterstützen. Hier entsteht jedoch das Problem einer absoluten Klassenbildung.

DeSanctis und Gallupe [vgl. DGa87] sehen die Gruppengröße, die Art der Aufgabenstellung (Planungs- und Kreativitätsaufgaben, Auswahlprozesse zur Entscheidungsunterstützung, Verhandlungen für Lösung von Konfliktsituationen) sowie die Nähe der Teilnehmer al s wesentliche Elemente der Zusammenarbeit und unterteilen danach. Ein zweiter Ansatz der selben Autoren ist die Differenzierung nach dem Grad der Unterstützung. Dabei wird eine bloße Reduzierung von Kommunikationsbarrieren, von einer Reduzierung von Unsich erheit und Unklarheit durch Entscheidungsmodelle und zuletzt von einer aktiven Prozeßsteuerung abgegrenzt. Applegate [vgl. App91] kombiniert diese Idee mit der Ort-Zeit-Perspektive und fügt eine Dimension 'Ausmaß der Restriktivität' hinzu, die das Ausmaß der Strukturierung und der Flexibilität eines Gruppenprozesses angibt.

Rüdebusch [vgl. Rüd93, S.11ff] betrachtet die Dimensionen der Interaktion (implizit/explizit), Koordination (keine/elementar/komplex) und der räumlichen Verteilung (lokal/global). Seine zusätzliche Einteilung nach Technologieklassen macht diesen Vorschlag kompatibel zum funktionalen Klassifizierungsansatz.

Teufel [vgl. Teu96, S.40] leitet aus einer Einteilung nach den Gruppenprozessen Kommunikation, Koordination und Kooperation die Klassen Kommunikation, gemeinsame Informationsräume, Workflow Management und Workgroup Computing her. Auch ihre Klassifikation k ann in einem Diagramm mit der funktionalen Trennung kombiniert werden.

Die naheliegenste und häufigste Art der Klassifikation ist eine Kategorisierung nach Funktionen, wobei verschiedene Autoren unterschiedlich stark abstrahieren [vgl. Bor95, S.20].


Die folgende Grafik stellt eine Übersicht der unterschiedlichen Unterteilungen nach dem funktionalen Ansatz und zu diesem kompatibler Ansätze dar.

von Johansen Wilson Ellis et al. Opper Petrovic Bornscheid-Grass
nach funktionale Einteilung
Anwendungensformen


Kommunikations-unterstützung Face-To-Face-Facilitation Service Electronic Mail Systems Message Systems Commuication-Management Electronic Mail Nachrichtenübermittlungssystem

Conversational Structuring





Computer Supported Spontaneous Interaction





Computer Conferencing Computer Conferencing Comuter Conferencing

Meeting-Unterstützung

Computer-Supported Face-To-Face Meetings
Electronic Meeting Rooms Real-Time meeting Facilities Electronic Meeting Systems

Computer Supported Audio/Video Teleconferencing Advanced Meeting Rooms



Informationsunterstützung Group Decision Support Systems GDSS Group Decision Support Systems




Group Memory Shared Filling Systems
Information Mangement Gruppen-Wissensbasen Information Sharing

Nonhuman Participants in Team Meetings
Intelligent Agents

Intelligente Agenten

Text-Filtering Software




Kooperationsunterstützung Group Authoring Software Co-authoring Systems Multiuser Editors
Co-Autorensysteme gemeinsames Editieren und

PC-Screen-Sharing-Software Screen Sharing Systems


'Screen Sharing'
Koordinations-unterstützung Calendar Management Calender Systems
Administration Gruppen-Terminkalender Administrationsunterstützung

Project Management Workflow Systems





Team Development and Management Tools Coordination Systems

Prozeßunterstützung und Koordinierungssysteme







Kombinationen Comprehensive Team Work Integrated Group Support Packages



Sonstige Presentation Support Systems




Abbildung 4.2 Klassifikationen von Groupware (1 von 2) [vgl. Bor95, S.19, S.20ff]



Einteilung von Nastansky

[vgl. Nas93, S.10ff]

Rüdebusch

[vgl. Rüd93, S.9ff]

David Coleman

[Col95, S.8ff]

Hasenkamp

[vgl. Has94,S.28]

Teufel

[vgl. Teu96, S.40]

Teufel

[vgl. Teu96, S.40ff]

nach Eckmerkmale von Groupware-Produkten Technologie Groupware Award at Groupware Conference 94 CSCW-Ansätze Gruppenprozessen
Kommunikations-unterstützung Electronic Mailing Message Handling Systeme Electronic Mail and Messaging Kommunikationssysteme Kommunikation Kommunikation

Integrierte Gruppenkomunikation Strukturierte Konversationen (including Group Calendaring and Scheduling) Systeme auf Basis der Sprechakttheorie



Videotechnologien





Meeting Support





Echtzeit-Konferenzsysteme Conferencing




Asynchrone Konferenzsystems, Bulletin Board Systeme



Informationsunterstützung verteilte Datenbanken Hypertext Group Decision Support Systems intelligente Filtersysteme
Workgroup

Computing und


Compound Dokumente



gemeinsame

Text & Dokumentmanagement



Informationsräume

Verwaltung externer Datenbeständen

Systeme des Problemlösungsansatzes

Kooperationsunterstützung
Mehrbenutzer-Editoren Group Document Handling
Kooperation Workgroup Computing


Window Sharing



Koordinations-unterstützung Workflow and Transaction Mangement
Workgroup Utilities and Development Tools Administrations- und Dispositionssysteme Koordination Workflow Management

Entwicklungsumgebungen Büroinformationssysteme Workflow Vorgangssteuerungssysteme

Kombinationen

Groupware Frameworks





Groupware Services


Sonstige Import / Export Telefon Groupware Applications



benutzerfreundliches Login Mehrbenutzer-Spiele




Sicherheitskonzepte




Tabelle 4.1 Klassifikationen von Groupware (2 von 2)


Vorschlag zur Klassifikation

Ein Großteil der Klassifizierungen orientieren sich an vorhandenen Produkten bzw. Groupwarefunktionen oder an Implementationskonzepten. Eine eindeutige und disjunkte Kategorisierung ist dabei nicht möglich, da Groupware im Idealfall alle Klassen umfassen sollte. Kritik ist an diesen Arten der Klassifizierung in sofern zu üben, als daß bei neuen Entwicklungen neue Klassen bestimmt werden müssen.

Ein Ansatz, bei dem ein solcher Fall vermeidbar ist, orientiert sich an den Elementen der Gruppenarbeit, die es zu unterstützen gilt. Die Klassifikation sollte die Anforderungen an Groupware beachten und bewerten. Die o.g. Ansätze von DeScantis und Gallupe sowie von Applegate sind Beispiele dafür. Sie betrachten die Unterstützung der Dimensionen der Interaktion zwischen mehreren Personen. Es muß nach geeigneten Mitteln gesucht werden, wie die Bewertung objektiv gestaltet werden kann [z.B. Tho95].

Eine andere qualitative Einteilung kann entsprechend dem Ausmaß der Möglichkeiten, Organisationsstrukturen abzubilden, vorgenommen werden. Hinzu kommt eine Bewertung der Unterstützbarkeit von verschiedenen Aufgabentypen (bzgl. der Interaktionsdimensionen) sowie der Benutzerfreundlichkeit (unter verhaltenswissenschaftlichen Aspekten). Schließlich betrachtet man die angewandten Technologien. Eine solche Klassfizierung orientiert sich an den Abhängigkeiten zwischen den Komponenten einer Organisation [vgl. Obe91].

In dem zu dieser Arbeit gehörenden Vortrag soll eine solche qualitative, anforderungsorientierte Klassifizierung entwickelt werden.

[Anm.: Die Ausarbeitung einer eigenen qualitativen, anforderungsorientierten Klassifzierung ist im Internet noch nicht abgelegt.]


Fazit

Mit Groupware entsteht im Bereich CSCW ein neues Konzept, das eine Folge aus organisa­torischen Umgestaltungen ist und wiederum organisatorische Umgestaltungen forciert, das durch fortschrittliche Technologie ermöglicht wurde und nun neue Technologien erfo rdert, das aus Erkenntnissen aus verschiedenen Forschungsgebieten entstand wurde und nun neue Forschungsarbeit notwendig macht. So müssen die Forscher der verschiedenen Disziplinen zusammen an gemeinsamen Begriffsdefinitionen arbeiten und den Unterstützung sbedarf konkretisieren, so daß spezielle Konzepte für die Umsetzung in die Technologie entwickelt werden können - hin zu einer humaneren und effizienteren Gestaltung des Gruppenarbeitsplatzes. Im Ausbilck steht eine lebhafte, sachdienliche Auseinandersetzung der Partizipatoren in diesem sozio-technischen Gebiet:

"Perhaps paradoxically, one of the most refreshing things about CSCW may be the fact that its meaning is debated. For as long as this is the case, researchers will reflect upon the nature of their work, what it aims and outcomes are or might be. Right now, CSCW researchers tend to be a very self-aware breed." [Bow91]


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Ich versichere an Eides statt durch meine Unterschrift, daß ich die vorstehende Arbeit selbständig und ohne fremde Hilfe angefertigt und alle Stellen, die ich wörtlich oder annähernd wörtlich aus Veröffentlichungen entnommen habe, als solche kenntlich gema cht habe, mich auch keiner anderen als der angegebenen Literatur oder sonstiger Hilfsmittel bedient habe. Die Arbeit hat in dieser oder ähnlicher Form noch keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegen.

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